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Boottocht met de Antares in de zomer 2011

01-07-2011 Von Cuijk nach Utrecht (73 km)
Gegen 9 Uhr treffen wir zur Bootsübergabe bei den Gebr. Vissers ein. Nach der gründlichen Einweisung folgt das Beladen des Bootes. Nachdem alles Proviant an Bord verstaut ist, üben wir noch die wichtigsten Knoten und stoßen danach auf unseren Urlaub an.
Gegen 11 Uhr wird abgelegt mit Tagesziel Utrecht. Die Sonne scheint. Auf dem Maas-Waal-Kanal geht es knapp 13 km vorwärts bis wir schließlich auf den Rhein schleusen.

Nach einer belebten Fahrt schleusen wir auf den Amsterdam-Rhein-Kanal. Auch hier gibt es einge Schleusen zu druchfahren. An der dritten müssen wir warten. Zeit für einen ersten Kaffee. Wir schleusen ca 4 Meter abwärts. Die letzte Schleuse für den Tag auf dem Vaartse Rhin erreichen wir gegen halb 7. Da die weiteren Brücken in Utrecht bereits geschossen sind, legen wir gegenüber der Schleuse in einem ruhigen Seitenarm an. Zeit fürs Abendessen. Der erste Kochversuch scheitert, denn: Ohne Gas kein Feuer. Kein Problem für die Männer an Bord. Schnell ist die Gasflasche im Heck des Bootes ausgetauscht und es gibt Spaghetti für alle. Wir lassen den Abend mit einem gemütlichen Spaziergang ausklingen.

02.07.11 Von Utrecht zu den Loosdrechtse Plassen (31km)
Gegen halb 10 wird lecker gefrühstückt. Jetzt wird’s interessant. Da wir für die Durchfahrt durch Utrecht über 1,5 Meter zu hoch sind, bauen wir alle beweglichen Teile an Oberdeck ab. Der Geräteträger wird abgeklappt, ebenso die Persenning. Zum Schluss noch alle Windschutzscheiben. Somit haben wir uns von 4,50 m Höhe auf 2,85 m verkleinert. Das reicht grade so, um durch die engen Brücken zu passen. Unter den staunenden Blicken der Passanten (man fährt hier mitten durch die Altstadt) fahren wir durch alle 17 Bogenbrücken. Bei manchen Brücken hat man nur wenige cm Platz zwischen Boot und Brückenseite. Suverän lenkt der Kapitän den großen Kahn durch die engen Passagen.

Nach Utrecht befahren wir die Vecht. Sehr idyllisch geht es hier an Hausbooten und toller Landschaft vorbei. Nach ein paar beweglichen Brücken mit Brückenzoll via Holzschuh, kommen wir zur letzten Schleuse für heute. Vorher üben wir aber noch kurz das „Fender-über-Bord“-Manöver. Beim Einstellen der Fenderhöhe hat dieser sich wohl selbstständig gemacht und schwamm davon. Der Fender konnte sich aber grade noch am heruntergelassenen Bootshaken festhalten und war gerettet. Nach der Schleuse und einer weiteren Knotenkunde für Fender befahren wir die Loosdrechtse Plassen wo wir uns einen Anlegeplatz an der Insel Weert aussuchen. Heute gibt’s Pfannenpizza. Mit einer Runde schwimmen und Enten füttern endet dieser Tag mit einem schönen Sonnenuntergang.

03.07.11 Von Loosdrechtse Plassen zum Yachthafen „de Peiler“
Nach einer sehr kurzen Nacht (haben lange in die Sterne geguckt gestern) stehen wir gegen viertel nach 9 auf und frühstücken gemütlich. Bereits jetzt haben wir blauen Himmel und viel Sonne. Nachdem der Frühstückspül erledigt ist, brechen wir gegen 11 Uhr auf. Da wir uns gestern nur ungefähr gemerkt haben, aus welcher der geschätzen 100 Seitenarme des Sees wir gekommen sind, müssen wir die Ausfahrt erst noch suchen. Wir schleusen wieder auf die Vecht und fahren Richtung Norden. Die Strecke ist sehenswert und so tuckern wir langsam durch kleine Dörfer. Die beiden Frauen liegen an Oberdeck und sonnen sich. Es ist heiß. Gott sei dank geht etwas Wind. Gegen halb 2 erreichen wir den nördlichsten Teil unserer Route und fahren auf den Amsterdam-Rhein-Kanal. Ab jetzt haben wir Rückenwind. Man sitzt am Buck und lässt die Beine baumeln. Immer wenn eine Welle kommt, spritzt das Wasser und kühlt uns etwas ab. Inzwischen ist es so heiß, dass die 2 Frauen an Bord nur noch den Bikini anhaben. Sehr zur Freude der männlichen Besatzung an Bord, und natürlich auch der Besatzung andere Schiffe die uns begegnen. Um halb 5 erreichen wir die Beatrix-Sluis im Süden von Utrecht. Hier schleusen wir ganz alleine und das auch nur einen geschätzten cm!

Dann geht’s schon weiter. Wir machen im Yachthaven „de Peiler“ fest und erkunden zu Fuss die Gegend. Es wird ausgiebig geduscht, denn morgen früh wird der Wasservorrat eh wieder aufgefüllt. Danach gibt es Abendessen und mit ein paar Gesellschaftsspielen endet dieser schöne Tag.

04.07.11 vom Yachthaven „de Peiler“ zum Biesbosch
Müde quälen wir uns gegen halb 10 aus dem Bett. Heute sollte es nach Gorinchem gehen. Nach dem Frühstück fülle ich den Wasservorrat auf. Dabei kommen wir mit einem anderen Bootsman vom Hafen ins Gespräch. Er erklärt uns dass die Schleuse in Vianen (die erste für heut) wegen Bauarbeiten geschlossen hat. Frustriert ziehen wir die Karte zurate und beschließen heut schon bis zum Biesbosch zu fahren. Also legen wir ab, fahren den Lek in Richtung Rotterdam entlang. Die Kaffeepause wird während der Fahrt abgehalten. Das spart Zeit. Am späten Nachmittag kommen wir am Hollandse Deep an. Viel Wasser und viel Seefahrt kann man hier sehen. Wir befahren danach die Maas und biegen dann in ein kleines Inselreich vom Biesbosch. Dort finden wir nach kurzer Suche ein sehr einsames Plätzchen wo wir abendteuerlich anlegen. Denn Stege oder Ähnliches gibt es  hier nicht. Mit einem weiten Sprung an Land, gelingt es uns das Boot an Baumstämmen festzumachen. Aber nicht zu fest, hier herrscht Ebbe und Flut.

 Nach einem leckeren Abendessen setzen wir uns mit den Bordstühlen an Land. Ein Lagerfeuer spendet uns auch in der völligen Dunkelheit etwas Licht. Hier sitzen wir bis spät in die Nacht und freuen uns jetzt schon auf morgen, denn da wollen wir einen Badetag einlegen.

05.07.11 Bisbosch
Heute fahren wir fast garnicht. Wir können ausschlafen, aber trotzdem sind alle schon gegen halb 10 fit. Um 11 Uhr legen wir ab und fahren geschätzte 300 Meter. Mitten in einem großen See lassen wir den Anker herunter. Dieser hält uns auf Position und da das Wetter mehr als toll ist, gehen wir schwimmen und springen von Bord ins Wasser. Den ganzen Tag lassen wir die Seele baumeln. Der Rettungsring und ein Fender werden zur Luftmatratze umgebaut und wir dümpeln damit umher. Sven und Krissi schwimmen vom Boot zum Strand. Nachmittags gibt es Waffeln mit Kirschen und Sahne. Abends gegen 7 Uhr verlassen wir den Ankerplatz und suchen uns einen Übernachtungsplatz. Die einsame Stelle von gestern ist leider belegt. Wir suchen eine andere Stelle. Weil grade Ebbe ist fährt der Kaptain mit Schwung auf die Sandbank vor uns. Von dort aus gelangen wir an Land und vertäuen unser Boot so gut es geht. Entgegen der Annahme, dass Holland keinen Mond hat, scheint es sehrwohl Gezeiten zu geben. So kommt bald die Flut unser Schiff tut wieder das, was es am besten kann, schwimmen. Anland wird gegrillt. Wir lassen den Abend langsam ausklingen und hören den Mücken beim stechen zu. Gute Nacht.

06.07.11 vom Biesbosch nach Heusden
Gegen 10 Uhr wird aufgestanden und lecker gefrühstückt. Mittlerweile Routine. Das Ablegen ist auf Grund der Flut gut gelungen. Gegen 12 Uhr sind wir bereits wieder auf der Maas. Es ist bedeckt und sehr windig. Zwischendurch holt uns ein Gewitter ein. Die Fahrt danach ist sehr ereignislos. Keine Schleuse. Keine bewegte Brücke. Nichts. Gegen 14 Uhr erreichen wir Heusden. Im kleinen Stadthafen erwischen wir den letzten Anlegeplatz. Wir machen uns alle etwas frisch und gehen ins Pfannkuchenhaus wo wir auf den tollen Urlaub und unseren letzten Abend an Bord anstoßen.

07.07.11 Rückreise von Heusden nach Cuijk
8:30 Uhr wecken. Die Crew ist müde. Die Sonne scheint. Da wir aber 63 km vor uns haben und wir das Boot pünktlich abgeben wollen, legen wir früh ab. Wir genießen den letzten Tag an Bord. Gegen 15 Uhr legen wir die letzte Kaffeepause ein. Es gibt Reste. Auf geht’s zur letzten Etappe. Das Boot wird geputzt und die Taschen gepackt.

Wir liegen gut im Zeitplan, bis… ja bis wir zur Schleuse in Grave kommen, wo wir 3 Stunden (!) warten müssen. Vor uns schleusen noch 5 große Frachtschiffe sowie bestimmt 10 Yachten. Das dauert. Tatenlos müssen wir zusehen wie die Berufsschifffahrt vorrang hat. Das habe ich noch nie erlebt. Gegen 19 Uhr haben wir auch das Nadelöhr geschafft, und kommt mit etwas Verspätung bei den Gebr. Vissers an. Damit endet ein wunderbarer Urlaub. Wir haben viel erlebt, alles hat gut geklappt. Das Boot war wie immer top und unser nächster Urlaub auf einem Vissers Boot ist schon in Planung…

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