| Vaarroute door Nederland met de Boreas (Geschreven in het Duits)
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Stephan Schmitz |
Andreas Jöcker |
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Roger Wirths |
Wolfgang Wirths +
Hans Reifenrath |
| Vissers MK1250, Name "Boreas" |
| Daten: |
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Ausstattung:
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Lange uber alles: |
12,50m |
- Anker-Kette: 30m |
- Kuhlschank |
| Breite |
3,70m |
- Echolot |
- 4-flammiger Herd |
| Tiefgang |
1,10m |
- UKW, Radio-CD,Fernseher |
- Zentralheizung |
| Kabinen |
3 |
- 2x Toiletten |
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| Kojen |
6-10 |
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Motor: |
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Iveco 135 PS |
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1.Tag Samstag, 06.10.2007
Jachtwerf Vissers, Cuijk -> Kampen 153,5 km
Das Wetter:
Sonnig
Wind: 1-2 Bft. W.
klare Sicht |
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Zeit |
Log |
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09-10 |
0001 |
Ablegen Steg von Vercharterer |
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09-15 |
0001 |
Anlegen an slipstelle, zwechs Reparatur des Bugstrahls und Anschluß der
Zapfanlage |
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09-20 |
0001 |
Erste Runde Bier angezapft und angestoßen |
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09-40 |
0001 |
Ablegen Slipstelle |
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09-44 |
0001 |
Einfahrt auf die Maas flussaufwärts |
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09-55 |
0002 |
Einfarhrt in den Maas-Waal Kanal |
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11-15 |
0014 |
Schleusen in “Sluis Weurt” zum Waal |
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11-30 |
0015 |
Einfahrt in den Waal flussaufwärts |
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14-20 |
0034 |
Einfahrt in den Lek flussaufwärts |
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15-18 |
0045 |
Einfahrt in die Ijssel flussaufwärts |
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17-10 |
0076 |
Kohlensäureflaschen leer, kein Bier mehr da |
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21-05 |
0154 |
Anlegen im “Nieuwe Buitenhaven” Kampen |
Um 7.00 Uhr morgens treffen wir uns auf dem BAB 46 Parkplatz, bei Haan, um mit
zwei PKW zur „Jachtwerf Vissers“ zu fahren. Als Gast für einen Tag haben wir
meinen Sohn, Max, mit dabei. Mit zügigem Tempo fahren wir nach Holland, wo wir
recht früh ankommen. Das wetter fängt an auf zu klaren. Nach Erledigung der
nötigen Formalitäten, fangen wir alle direkt an das entgegen genommene Boot zu
beladen. Da wir eine eigene Zapfanlage mit an Bord nehmen, haben wir neben 5
Fässern Bitburger auch 2 Kohlesäureflaschen mit an Bord zu nehmen. Als wir dann
ablegen wollten, erklärte uns Adriaan Vissers, dass zunächst mal der Bugstrahl
repariert werden müsse. Wir dürfen dabei aber alle an Bord bleiben. Wir legen an
der Slipstelle an, wo uns dann ein Traktor mit Sondervorrichtung bugseits
heraushebt. Da die Reparatur ca. eine halbe Stunde dauern soll, entschließen wir
uns die Zapfanlage anzuschließen und eine Runde zu zapfen. Der Traktor schiebt
die Boreas wieder ins Wasser und wir legen ab. Die Sonne kommt heraus und wir
genießen den Tag und die Aussicht rechts und links von uns. Das Boot läuft, dank
starker Motorisierung recht zügig und schnell sind wir an der ersten Schleuse.
Nach einem Hub von ca. 2,5 m abwärts, kommen wir in den Waal. Da wir hier gegen
starker Strömung flussaufwärts fahren, kommen wir nur zäh voran. Aber wir haben
ja alle was zu trinken- noch. Nach ein paar Kilometern biegen wir ab und fahren
in die Lek. Da wir nun flussabwärts fahren zeigt unser Garmin sofort doppelte
Geschwindigkeit über Grund an. Wir fahren nun ca. 12 km/h bei halber
Gasstellung. Nach kurzer Zeit geht es in die Ijssel, wo wir, dank starker
Strömung noch mal einen Schub bekommen. Wir fahren nun ca. 15 km/h. Nach ca. 2
Stunden Fahrt auf der Ijssel die Katastrophe: Beide Kohlensäureflaschen der
Zapfanlage sind leer. Ich versuche natürlich als erstes jemanden die Schuld
hierfür zu geben (wie es so meine Art ist), aber die Kohlensäureflasche habe ich
selbst angeschlossen und offenbar nicht richtig festgezogen. Es kommt nun
tatsächlich kein Tropfen Bier mehr aus den Fässern!
Unser Glück: Unser Gast für einen Tag an Bord, mein Sohn Max, wird von Claudia
in Kampen abgeholt. Sofort rufe ich sie an, mit der Bitte, neue Kohlensäure
mitzubringen. Nach einer Weile wird es dunkel und wir machen die erste
Nachtfahrt. Die Sicht ist ganz o.k.. Gegen 20.30Uhr sehen wir die erste
Beleuchtung von Kampen. Wir fahren nun unter der beleuchteten Ijsselbrug von
Kampen durch und suchen unsern Zielhafen an Backbord.

Im selbem Moment als wir ankommen, kommt auch Claudia angefahren: Just in Time.
Wir haben uns alle sehr auf „Claudia“ gefreut. Wir beschließen uns noch ein
bisschen die Beine zu vertreten und gingen durch die Altstadt von Kampen. Nach
einer Runde Bier an Bord gehen wir in die Kojen und verbringen unsere erste
Nacht an Bord.
2.Tag Sonntag, 07.10.2007
Kampen -> Nigtevecht
86,7 km
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Zeit |
Log |
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08-30 |
0154 |
Ablegen Kampen |
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09-10 |
0164 |
Ijsselmündung ins Ketelmeer |
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10-15 |
0174 |
Ijsselmeer |
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12-15 |
0192 |
Schleuse Lelystad zum Markermeer (Zuiderzee) |
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14-35 |
0227 |
Groote Zeesluis Muiden zur Vecht |
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16-35 |
0241 |
Ankunft am Gaststeiger Nigtevecht |
Das Wetter:
teils bewölkt
Wind: 3 Bft. SO.
klare Sicht, nach der Ketebrug
Nach einem ausgiebigen und unterhaltsamen Frühstück legen wir bereits um 8.30
Uhr ab. Die Nacht war gut und es haben alle gut geschlafen. Die Hafengebühr
bezahlen wir nicht, da ein Hafenmeister hier Mangelware ist. Die Toiletten sind
aber geöffnet. Zügig legen wir ab. Das Geschirr wird während der Fahrt gespült.
Es ist ein bisschen neblig, aber die Sonne scheint durch zu kommen. Die
Wolkendecke reißt auf und wir erkennen die Ketelbrug. Nach der Durchquerung
fahren wir an ´zig Windkraftanlagen vorbei. Um 11.00 Uhr gibt es eine frisch
gezapfte Runde von Stephan. Stephan, Andi und ich beschließen eine Jugendgruppe
an Bug zu bilden. Irgendeiner erklärt sich immer bereit neues Bier zu holen. Wie
von selbst kommen wir plötzlich in Muiden an und schleusen in die Vecht hinein.
Muiden hat den Flair einer alten Handelsstadt, mit hunderten von Sportbooten.
Als wir die Schleuse passieren wird der Fluss eng und kurvig. Rechts und links
von uns wechseln sich noble Villen und Hausboote ab. Wir fahren den Fluss noch
bis Nightevecht und legen an. Kurz vor dem Anlegen sahen wir ein Lokal und wir
beschließen es aufzusuchen, um dort essen zu gehen. Wir
beschließen, wie immer, an Bord noch ein paar frische Bierchen zu zapfen.
Wolfgang geht etwas früher in die Koje, weil ihm die Nase etwas läuft.
3.Tag Montag, 08.10.2007
Nightevecht -> Utrecht Zentrum
33,5 km
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Zeit |
Log |
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08-30 |
00241 |
Ablegen Nightevecht |
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09-35 |
00248 |
2x Hebebrücke (BB) Vreeland |
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10-30 |
00252 |
2x Hebebrücke (BB) Loenen |
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11-20 |
00254 |
2x Hebebrücke (BB) Mijnden |
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12-05 |
00257 |
BB Breukelen |
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13-55 |
00261 |
2x BB Maarssen |
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15-15 |
00269 |
BB Rooie bruggetje vor Utrecht |
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15-55 |
00271 |
Einfahrt in die Weerdsluizen Utrecht |
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16-55 |
00274 |
Anlegen am Passantensteiger in Utrecht Centrum |
Das Wetter:
teils sonnig, teils wolkig
17-20 Grad

Wie neu geboren wachen wir heute Morgen auf und freuen uns auf eine malerische
Fahrt über die Vecht. Nach einem ordentlichen Frühstück legen wir ab und
schlängeln in gemütlicher Fahrt (höchstens 6–9 km/h erlaubt) durch die Vecht.
Rechts und links von uns pure Natur in Abwechslung mit Prachtbauten. Wir kommen
in Vreeland an und durchqueren eine „Bewegbare Brug“. Es erscheint ein
Angelhaken mit einem Holzschuh (Clok) und wir werfen 1 € hinein. In dieser
frühen Stunde klappt das noch ganz gut. Es folgen noch zahlreiche weitere BB und
wir kommen recht zügig durch, da außer uns zu dieser Jahreszeit kaum andere
Boote unterwegs sind. Wir sind kurz vor Utrecht und die Gegend um uns herum hat
sich zu einem Großstadtflair verändert. Links und recht von uns Hausboote. Wir
kommen an der „BB Rooie“ an. An dieser BB haben wir in der Vergangenheit schon
ein paar Mal übernachten müssen, da wir hier zu spät ankamen. Diesmal nicht.
Nach einer halben Stunde öffnet sie sich und wir haben Zufahrt zur alten
Weerdsluis. Die Schleuse liegt mitten im Zentrum und wir haben einige Zuschauer
um uns herum. Bei einigen Gestalten ist uns nicht ganz wohl, in Anbetracht
dessen, dass wir hier, direkt um die Ecke übernachten wollen.
Der Liegeplatz ist
offen zugänglich und nicht bewacht. Wir beschließen zunächst durch die Gracht
durch Utrecht zu fahren und hoffen unterwegs einen besseren Liegeplatz zu
finden. Beinahe routiniert bauen wir die Persenning ab. Anschließend klappen wir
die Windschutzscheiben hinunter und klappen den Geräteträger nach hinten. Beim
Anblick der ersten zu durchfahrenden Bogenbrücke (ca. 5-10 cm Abstand von
Brückenunterkante bis Decksaufbau, aber nur in Mitte der Brücke) vermute ich,
dass Stephan weiche Knie bekommt. Aber: Mit einer besonderen Coolnis und höchst
souverän fährt er uns durch alle 19 Brücken: Stephans Premiere! Von nun an kann
ihm maritim keiner mehr was.
Unterwegs sehenUnterwegs sehen wir einen möglichen Liegeplatz, mitten in Utrecht
an einem griechischen Restaurant, direkt an der Vecht, aber der Wirt erklärt
mir, dass es hier verboten sei anzulegen und gab mir den Tipp durch zufahren und
am Ende der Gracht an zulegen. Dies tun wir auch. Wolfgang bekommt leichtes
Fieber und erklärt sich bereit die Bordwache zu übernehmen. Die restliche Crew
geht ins Städtchen und versorgt sich mit T-Bones im „Stairway to Heaven“.
Anschließend an Bord wird natürlich die Zapfanlage aktiviert.
4.Tag Dienstag, 09.10.2007
Utrecht -> Willemstad
83 km
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Zeit |
Log |
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9-00 |
00274 |
Ablegen Passantensteiger Utrecht |
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10-15 |
00278 |
Einfahrt in Noordersluis zum Amst.-Rhein.-Kanal |
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10-55 |
00282 |
Einfahrt in die Prinses Beatrix Sluis zur Lek abw. |
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13-30 |
00322 |
Einfahrt in die Noord Flußaufwärts |
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14-12 |
00331 |
Einfahrt in die Oude Maas flußaufwärts |
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14-55 |
00334 |
Einfahrt in Dordtse Kil Flußaufwärts |
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15-55 |
00344 |
Einfahrt in Hollands Diep flussabwärts |
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16-45 |
00357 |
Anlegen im Altstadthaven Willemstad |
Das Wetter
bedecht bis sonnig
18 Grad
Beim Frühstück bedanken wir uns bei Wolfgang für die „Nachtwache“, können es
aber nicht lassen ihm den Hals lang zu machen, über unseren schönen Abend im
Stairway to Heaven. Um bei der Ausfahrt die erste Brücke zu durchqueren, müssen
wir unseren Aufbau noch einmal demontieren. Danach hängen wir vor einer
Eisenbahnbrücke fest. Man kann hier nirgends richtig festmachen und wir stehen
quer, provisorisch abgefendert vor dieser Brücke. Endlich macht sie auf und
unsere Fahrt geht Richtung Lek. Hierfür benutzen wir den Amsterdam- Rhein-Kanal.
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Nach 2 Schleusen fahren wir die Lek bergab uns machen gute Fahrt. Das GPS zeigt
uns 15 km/h an. Wir kommen im Rotterdamer Handelszentrum (Papendrecht,
Doordrecht, Zwijndrecht) an. Hier tobt der Bär: Schnellboote, Handelsschiffe,
Werften und Fabriken. Man muß aufpassen, dass man nicht Zeit Log Aktionen 9-00
00274 Ablegen Passantensteiger Utrecht 10-15 00278 Einfahrt in Noordersluis zum
Amst.-Rhein.- Kanal 10-55 00282 Einfahrt in die Prinses Beatrix Sluis zur Lek
abw. 13-30 00322 Einfahrt in die Noord flußaufwärts 14-12 00331 Einfahrt in die
Oude Maas flußabwärts 14-55 00334 Einfahrt in die Dordtse Kil flußaufwärts 15-55
00344 Einfahrt in Hollands Diep flussabwärts 16-45 00357 Anlegen im
Altstadthaven Willemstad Das Wetter bedeckt bis sonnig 18 Grad kollidiert.
Alles, was hier fährt hat Vorfahrt. Wir haben keine BB´s und Schleusen mehr vor
uns und machen gute Fahrt, als wir im Hollands Diep hineinfahren. Maas und
Merwede fliessen hier ein. Hollands Diep misst an der breitesten Stelle 2 km.
Wir kommen in Willemstad an und finden noch einen guten Liegeplatz. Dabei nehmen
wir einer freundlichen Holländerin, welche auf einer Bank sitzt, die Sicht auf
den Hafen. Natürlich entschuldigen wir uns bei Ihr. (Ihre Mutter war nicht
dabei). An Bord trinken wir noch gemütlich ein bis zwei Gezapfte, bevor wir hier
lecker essen gehen.
5.Tag Mittwoch, 10.10.2007
Willemstad -> Brouwershaven
57 km
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Zeit |
Log |
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09-10 |
00357 |
Ablegen Willemstad |
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09-45 |
00361 |
Einfahrt indie Volkeragsluis |
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12-35 |
00380 |
Einfahrt in die Krammersluis zur Osterschelde |
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13-15 |
00385 |
Einfahrt in in die Schleuse Bruinisse zum Grevelingenmeer |
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15-20 |
00407 |
Anlegen im Passantenhaven “West Repart” |
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16-55 |
00407 |
Ablegen im Passantenhaven “West Repart” |
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80-30 |
00414 |
Anlegen in in Brouweshaven vorm “Swarten Schaep” |
Das Wetter:
Sonnig 16 Grad
Wir werden wach und die Sonne blendet durch die
Seitenscheiben. Wir wollen an die Nordsee!
Die frischen Brötchen aus der Bäckerei waren erstklassig und wir sind alle gut drauf.
Die eingespielte Crew:
Schleuse Volkerag in Sicht-> Fender raus-> Festmacher klar-> Bewaffnung(Bootshaken) am
Mann-> Schleuseneinfahrt-> 5 Genever-> Festmacher los-> Ausfahrt aus der Schleuse->
Fender rein-> Geneverflasche schließen. So natürlich auch bei der Krammersluis, sowie in
Bruinisse.


Nach Durchfahren des Volkerags kommen wir in die Krammersluis. Diese hat ein
Verfahren um Süßwasser von Salzwasser zu trennen. Danach sind wir in der
Osterschelde, eine Bucht der Nordsee. Nach ein paar Kilometern sind wir schon in
Bruinisse und schleusen ins Grevelingenmeer. Wir beschließen zum Nordseedeich zu
fahren, da auf unserer Seekarte dort ein kleiner Passantenhafen eingezeichnet
ist. Von hier aus können wir den Strand gut erreichen. Nach Erklimmen der Düne
sehen wir einen traumhaft schönen Strand vor uns. Nach der großen Menge an
Seeluft bekommen wir Durst und beschließen ihn an einem Strandpavillon zu
löschen. Wir legen wieder ab mit dem Ziel Brouwershafen. Hier legen wir vorm
„Swarten Schaep“ an, mit dem Ziel Muscheln zu essen. Diese kommen hier aus der
Gegend und sind besonders frisch. Zinkeimerweise schaufeln wir sie in uns
hinein.

Nach dem deftigen Essen gibt´s einen „Ouden“ zum Nachtisch. Unser weitestes Ziel
ist mit dem Grevelingenmeer erreicht und wir genießen den Abend abschließend an
Bord, bevor wir morgen Richtung Heimathafen fahren.
6.Tag Donnerstag, 11.10.2007
Brouwershaven -> Heusden
95 km
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Zeit |
Log |
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08-30 |
00414 |
Ablegen Brouweshaven |
|
10-00 |
00430 |
Schleuse Bruinisse, Einfahrt Osterschelde |
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10-35 |
00435 |
Krammersluis, Einfahrt ins Volkerag |
|
12-25 |
00454 |
Volkeragsluis, Einfahrt auf Hollands Diep |
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15-05 |
00472 |
Eingahrt auf Amer, flussaufwärts |
|
19-30 |
00509 |
Anlegen im Altstadthaven |
Das Wetter:
bedecht ud sonnige Abschnitte 15 Grad
Rückmarsch!
Da wir heute einen langen Weg vor uns haben beschließen wir bereits um
8.30 Uhr abzulegen. Es ist neblig, aber die Landkonturen sind gut zu erkennen.
Die Sonne versucht durch zu kommen. Ziemlich schnell sind wir an der Schleuse
Bruinisse angekommen.

Völlig Stressfrei genießen wir die letzten schönen Momente eines erlebnisreichen
Bootstörns. Der Winter kann kommen. Unser Ziel ist es früh genug im Hafen
Heusden anzukommen, weil wir dort gerne noch einmal was essen gehen möchten. Wir
kommen gut voran. Bei allen drei schleusen bekommen wir sofort freie Einfahrt.
Von Hollandsdiep aud wird der Fluss immer schmaler, bis wir auf der, teilweise
kanalisierten Maas ankommen. Es wird dunkel, aber die schmale
Altstadthafeneinfahrt ist gut zu erkennen. Wir gehen Pfannekuchen essen und
feiern unseren letzten Urlaubsabend.

7.Tag Freitag, 12.10.2007
Heusden -> Jachtcharter Vissers
64 km
|
Zeit |
Log |
|
|
09-30 |
00509 |
Ablegen JG Heusden |
|
12-00 |
00538 |
Schleuse Lith |
|
12-50 |
00563 |
Schleuse Grave |
|
13-20 |
00573 |
Anlegen bei Vissers |

Nach und nach gewöhnt man sich an bestimmte Rituale:
Man wacht auf und hört leise Musik. Der Kaffeduft kommt aus der Kombüse (meist
schon von Stephan vorbereitet). Man steht auf und geht zur Toilette. Man setzt
sich auf seinen Stammplatz zum Frühstück und denkt krampfhaft nach, welchen Witz
oder welche Weisheit man noch nicht erzählt hat. Nach dem Frühstück kommt der
Spülmann. Meistens der Langschläfer, da er kein Tisch gedeckt und auch keine
Brötchen geholt hat und sowieso keine Ahnung vom Boot fahren hat :)
Um 11.00 Uhr wird dann die erste Runde angezapft.- Aber heute nicht. Der Urlaub geht zu
Ende. Wir fahren die Maas bergauf und irgendwie sieht hier alles gleich aus. Es gibt auch nicht
zu tun, da wir fast allein auf dem Wasser sind.
Man freut sich auf zu Hause. Gegen Nachmittag kommen wir beim Freundlichen an und geben
das Boot ab. Das Boot war, wie immer einwandfrei. Wir bringen die, bereits während der
Rückfahrt gepackten Sachen, in die Autos und treten die Heimfahrt an.
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